Juni12012

Anonym fragte: Aus welchen Gründen fanden die Pfingst-Ritter-Spiel in diesem Jahr nicht auf Schloss Neuenburg statt?

ANTWORT:

Nach den zehnten Pfingst-Ritter-Spielen auf Schloss Neuenburg hat sich der Veranstalter leider für eine andere Location entschieden, die ihm vermutlich aus logistischen Gründen günstiger zu liegen scheint. Wir bedauern dies sehr, wünschen ihm aber gleichwohl viel Erfolg auch am neuen Standort.

März152012

Küchenmeisterey

Sehr geehrte Damen und Herren,

ist es richtig das die Küchenmeistery schließt? An wen wende ich mich, wenn ich für 2013 eine Veranstaltung buchen möchte?

Mit freundlichen Grüßen

Harri Hartmann

—-

ANTWORT:

Für 2013 stehen dringend notwendige Umbau- und Renovierungsarbeiten im Bereich unserer “Historischen Gastronomie” an, so dass in der Tat die “Alte Remise” und die “Küchenmeisterey” während einiger Monate nicht verfügbar sein werden.

Selbstverständlich halten wir in diesem Zeitraum entsprechende Alternativen für Sie bereit. So können z.B. für kleinere Gesellschaften das “Jagdzimmer” (max. 20 Personen) und für größere Gesellschaften der “Festsaal” (max. 80 Personen) gebucht werden. 

Bitte richten Sie eine entsprechende Anfrage an unseren Veranstaltungsservice, der Sie gern schnell und unkompliziert beraten wird. 

5PM

Pfingst-Ritter-Spiele

Wir sind sehr, sehr enttäuscht das es diese schönen Pfingst-Ritter-Spiele und die dazu gehörenden Konzerte mit CORVUS CORAX nicht mehr geben soll. Es war immer wunderschön bei euch.

März142012

Anonym fragte: Bitte, ist irgendwo hier der Jägerhof, wo Bachs Jägerkantate 1716 "uraufgeführt" wurde? Mit Dank im voraus Eva Hedlund, Schweden

ANTWORT:

Bereits in der Mitte des 16. Jahrhunderts unter Kurfürst August von Sachsen zu einem Jagdschloss umgebaut, wurde die Neuenburg zwischen 1656 und 1746 von den Herzögen von Sachsen-Weißenfels als Wohn- und Jagdschloss genutzt.

Herzog Christian von Sachsen-Weißenfels gab zu seinem 31. Geburtstag 1713 nach einer ausgedehnten Jagd im “Jägerhof” in der Weißenfelser Nikolaistraße ein großes Fest, an dessen Abend Bach’s Jagdkantate “Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd” uraufgeführt wurde. Johann Sebastian Bach, der diese festliche Tafelmusik eigens zu diesem Anlass für den Herzog komponiert hatte, war selbst anwesend.

Das Gebäude der “Jägerhofes” existiert noch heute an gleicher Stelle (Nikolaistraße 51, D-06667 Weißenfels) und beherbergt seit einigen Jahren ein Hotel mit Restaurant.

Januar262012

Anonym fragte: Sehr geehrte Damen oder Herren, welche Fragen so prompt beantworten, war ehrlich überrascht! Mein Kompliment zu einem solchen Service. Wer weiss, vielleicht schaffe ich es doch einmal, den Ort und das Schloss zu besuchen. Freundlicher Gruss Gion aus der Schweiz

ANTWORT:

Vielen Dank, Sie sind auf der größten Burg der Thüringer Landgrafen jederzeit herzlich willkommen.

Januar252012

Anonym fragte: Wie kam eigentlich Freyburg zu seinem Namen? Gruss Gion

ANTWORT:

Am Fuße der um 1090 von Graf Ludwig dem Springer gegründeten Neuenburg gelegen, wurde Freyburg an der Unstrut im Jahr 1203 erstmals erwähnt.

Die Silbe “Frey” (“vri”, “frei”) deutet darauf hin, dass der Ort einen besonderen Rechtsstatus (eigene Gerichtshoheit, zweitweilige Befreiung von Abgaben etc.) besaß.

Die Silbe “Burg” kennzeichnet einen wohlbefestigten Ort und weist auf eine gute und ausreichende Befestigung des Gemeinwesens hin.

November282011

ermäßigte Eintrittspreise für Rentner

Im Gästebuch wurde von “armer Mann” bereits angesprochen, daß bei den Eintrittspreisen Hartz-IV-Empfänger bevorzugt werden. Das empfinde ich ebenso, denn meine Altersente liegt auch weit unterhalb der momentan als “Armutsgrenze” definierten Nettoeinnahmen in Höhe von monatlich 930 Euro. Da sind viele Hartz-IV-Empfänger besser gestellt, und es ist ungerecht, wenn diese Leute auch bei den Eintrittspreisen bevorzugt werden.

Als Rentner (den Rentenausweis habe ich ohnehin immer dabei) hätte ich kein Problem damit, Ihnen notfalls mit der Kopie von meinem letzten Rentenbescheid meine bescheidenen Einkommensverhältnisse nachzuweisen. Ich würde mich freuen, wenn Sie zukünftig auch Rentner bei der Ermäßigung berücksichtigen würden.

Oktober52011

Erstaunlich

Was man so alles findet, das man vorher noch nicht kannte. Ich hatte noch nie von der Neuenburg gehört und war am warmen sonnigen Erntedanktag 2011, dem 2. Oktober, von der Neuenburg begeistert. Was ich über Latrinen, das Leben der hlg. Elisabeth, Möbel und Warmluftheizungen auf einer Burg und über das Aussehen von Küchen hindurch durch die Zeiten lernte, war unaufdringlich und übersichtlich präsentiert. Die alten Räume kommen dabei schön zur Geltung, sind nicht mit Schaukästen überfrachtet.

Die Neuenburg hat mich begeistert und überrascht und ich danke den Museums-Machern für den schönen Nachmittag im Unstrut-Land!

Veronika

September192011

Anonym fragte: Wir hätten gern gewusst,wie kommt das Schloß Neuenburg zu seinen Namen?Danke!

ANTWORT:

Mit dem Bau der Neuenburg wurde um 1090 unter Ludwig dem Springer begonnen. Auf mittelalterlichen Urkunden finden sich auch die Bezeichnungen “novum castrum”, “nuwenburg” oder “niwenburch”. Der Name bedeutet also “neue Burg”.

Es scheint auf der Hand zu liegen, dass man sich mit dieser Namenswahl bewusst von einem anderen (älteren) Bauwerk unterscheiden wollte. Von welcher Anlage - darüber lässt sich nur spekulieren. In Frage käme hier zum einen die Wartburg, die ebenfalls von Ludwig dem Springer bereits um 1067 gegründet wurde. Zum anderen käme auch die in Sichtweite gelegene Residenz des Pfalzgrafen Friedrich III. von Sachsen, die Burg Weißenburg im benachbarten Zscheiplitz, in Betracht. 

In der Mitte des 16. Jahrhunderts erfolgte der Umbau der Neuenburg zu einem Wohn- und Jagdschloss. Als solches wurde es später von den Herzögen von Sachsen-Weißenfels und den sächsischen Kurfürsten genutzt. Seitdem ist die Bezeichnung “Schloss Neuenburg” gebräuchlich. 

Juli52011

Anonym fragte: Gibt es Überlegungen den Burghof für jedermann frei zugänglich zu machen, wie z.B. das auf der Schwesternburg "Wartburg" üblich ist?
Danke!

ANTWORT: 

Der allergrößte Teil der Außenanlagen der Neuenburg ist ja frei zugänglich: So zum Beispiel die gesamte Freifläche am Bergfried “Dicker Wilhelm”, die Vorburg, der Domänenhof, der Freisitz vor der Küchenmeisterey und nicht zuletzt der romantische Brunnenhof. 

Beim Hof der Kernburg ist es so, dass von diesem alle kostenpflichtigen Angebote unseres Hauses zu erreichen sind (historisches Museum, Weinmuseum, Uhrenmuseum, Kinderkemenate etc.). Wollten wir also den Hof der Kernburg frei zugänglich machen, müssten wir an mindestens drei Stellen zusätzliche Kassen einrichten oder zumindest zusätzliches Aufsichts- bzw. Kontrollpersonal vorhalten. Das wäre wirtschaftlich völlig unvernünftig - zumal sich dieser unsinnige finanzielle Mehraufwand in höheren Ticketpreisen für die Museumsbesucher widerspiegeln müsste. 

Alles in allem ist also unter den gegenwärtigen Umständen eine zentrale Museumskasse direkt am Löwentor sicherlich die praktikabelste und (nicht zuletzt für die Museumsbesucher) günstigste Lösung. 

Mai312011

Anonym fragte: Leider konnte ich die Ausstellung "75 Jahre Museen im Schloss Neuenburg" nicht besuchen.
Sehr interessant fand ich aber, den für mich neuen Fakt, das Otto Krauschwitz auf einem Vermessungsschiff der Kaiserlichen Marine tätig war, denn mein Großonkel Ernst Martini (aus der Kleinen Oberstr.), war dieses auch und kam so u.a. nach Deutsch-West- bzw. Ostafrika. Nachdem während des 1. Weltkrieges ihr Vermessungsschiff vor Afrika versenkt wurde, kam er zu den Landtruppen und kämpfte dort bis zum Ende des Krieges. In dieser Zeit sammelte er wohl einige Gegenstände, wie Waffen, Sperre usw. und schickte sie nach Freyburg. Meine Mutter erzählte mir, das er einen Großteil davon dem Museum spendete.
Am Ende des 2. Weltkrieges musste mein Großvater, als Tischler, für die US-Soldaten Holzkisten und Holzkoffer bauen, in denen sie u.a. das „Beutegut“ aus dem Schloss nach Hause schickten.

Gibt es denn noch Fotos oder Einzelstücke der damaligen Südsee-Ausstellung?

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Sonderausstellung im Bergfried “Dicker Wilhelm”. In diesem Zusammenhang möchten wir auf das bereits 2010 im Stekovics-Verlag erschienene Buch “Das wolle der Reisende nicht ungesehen lassen” hinweisen.

Dieser 80seitige Band stellt erstmals in einer 140 Abbildungen umfassenden Fotodokumentation die 75jährige Geschichte und Entwicklung der Neuenburg-Museen vor.

Sie können diese Publikation direkt auf Schloss Neuenburg im “Museumsladen” erwerben oder unter der ISBN/EAN-Nummer 978-3-89923-244-8 in jeder Buchhandlung zum Preis von 14,80 Euro bestellen. 

Frau Kordula Ebert, Mitautorin des Buches und Kustodin des Museums Schloss Neuenburg, steht Ihnen unter der Telefonnummer: 034464-35530 gern für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. 

April242011

armer Mann

Eigenlich finde ich es eine Frage der Gerechtigkeit. Bei vielen Gelegenheiten fiel mir auch, das Hartz IV -Empfängern nicht unerhebliche Vorteile gewährt werden. Das ist sicher eine berechtigte Überlegung. Leider werden aber Leute mit einem eher geringem Arbeitsentgelt nicht berücksichtigt. Sei es der alleinerziehende Elternteil, der das Geld für die Klassenfahrt zusammenkratzen muss oder die Friseuse, die 1,50€ über der Aufstockungsbemessungsgrenze verdient. Meine Kinder erhalten die Schulspeisung und den Sportverein leider nicht subventioniert, auch habe ich ein Einkommen von ca. 1500€ netto. Was davon für den Besuch der Neuenburg  oder eines Zoos übrigbleiben kann, ist leicht zu berechnen. Ach ja, wir sind alle Nichtraucher und Seltentrinker.

Naja, ich finde diese pauschale Gutmütigkeit nicht richtig und nicht immer angebracht. 

—-

Sehr geehrter “armer Mann”, 

vielen Dank für Ihren Eintrag in unserem Gästebuch, der doch sehr allgemein gehalten ist und weniger eine konkrete Frage zur Neuenburg beinhaltet. 

Falls Ihre Meinungsäußerung auf die Eintrittspreise von Schloss Neuenburg abzielen sollte, dürfen wir Ihnen versichern, das wir stets bestrebt sind, insbesondere für Kinder und Familien kostengünstige Offerten anzubieten. 

So haben beispielsweise alle Kinder bis zum Alter von drei Jahren generell freien Eintritt auf Schloss Neuenburg! 

Ältere Kinder zahlen lediglich 3,50 Euro (statt 6,00 Euro wie die Erwachsenen) und können sich dafür z.B. stundenlang unter fachkundiger Betreuung in unserer “Kinderkemenate” auf spielerische Art und Weise mit den Themen Burgen, Schlösser, Mittelalter etc. vertraut machen. 

Im Januar 2011 haben wir darüber hinaus neue Familientarife eingeführt, bei denen Eltern mit ihren Kindern nicht nur beim Eintritt in die Kernburg, sondern auch beim Kauf eines Kombi-Tickets (beinhaltet zuzüglich zur Kernburg auch einen Besuch des Bergfriedes “Dicker Wilhelm”) erheblich sparen können. Und das übrigens bereits ab dem ersten Kind! 

Bitte vergleichen Sie unsere diesbezüglichen Konditionen gern mit den von Ihnen angesprochenen Tarifen in diversen “Zoos”. 

Weiterhin engagiert sich unser Förderverein auch und insbesondere bei der Unterstützung von jungen Menschen, die gemeinhin als benachteiligt gelten. Ein Beispiel dafür aus der letzten Zeit finden Sie hier: 

http://www.schloss-neuenburg.de/Presse.html#a2159

Mit den besten österlichen Grüßen 

Ihr 

Museum Schloss Neuenburg 



April12011

Anonym fragte: Ist Fotografieren auf der gesamten Burganlage erlaubt ???. Leider steht nirgend wo auf Ihrer web seite ob beziehungsweise wo Fotografieren erlaubt ist:-(.

Ja, das Fotografieren ist im gesamten Burggelände (Vorburg, Domänenhof, Brunnenhof, Kernburg), in den Restaurants “Alte Remise” und “Küchenmeisterey” sowie bei Veranstaltungen in der “Kinderkemenate” erlaubt. 

Eine Ausnahme gibt es jedoch: In den Museums- und Ausstellungsräumen ist das Fotografieren nicht gestattet.

Februar22011

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